Dresden (Altstadt), 09.03.2020

Lebensgefährlicher rassistischer Angriff

Am Montag dem 09.03. verletzte ein 36jähriger Deutscher einen 26jährigen Libyer schwer mit einem Messer. Der mutmaßliche Täter griff den Betroffenen in der Straßenbahn Linie 13 an der Haltestelle Straßburger Platz an, nachdem Letzterer versucht hatte einen Streit zwischen dem Angreifer und zwei weiteren Personen zu schlichten. Der Libyer erlitt dabei eine ca. 10cm lange und 1,5cm tiefe Schnittwunde am Hals, wobei die Halsschlagader nur knapp verfehlt wurde, was laut Staatsanwaltschaft in kürzester Zeit zum Verbluten des Geschädigten hätte führen können. Weiterhin gibt sie an, der Täter hätte aus „Hass über die ethnische Herkunft des Geschädigten“ gehandelt. Gegen den Beschuldigten wurde einen Tag später Haftbefehl erlassen wegen des dringenden Tatverdachts der gefährlichen Körperverletzung.

Projekt:
Ort:
Dresden
Ortsteil:
Altstadt
Quellen:
  • Presse