Zeithain, 08.07.2020

Hausdurchsuchung bei bundesweiter Razzia gegen Waffenhandel

Wegen des Verdachts der Verstöße gegen das Kriegswaffenkonrtollgesetz sowie gegen das Waffengesetz führten Ermittler*innen in Österreich, Bayern, Sachsen-Anhalt und Sachsen Hausdurchsuchungen in den Objekten von 12 Personen durch, die der Szene der Reichsbürger*innen bzw. des organisierten Rechtsextremismus zugeordnet werden. Konkret wird den Verdächtigen vorgeworfen, Waffenlieferungen aus Kroatien nach Deutschland organisiert zu haben. Kontakte sollen dabei auch nach Österreich und in die Schweiz bestanden haben. Während der Durchsuchungen am Morgen des 8. Juli fanden die Ermittler*innen eine Pumgun, zwei halbautmoatische Kurzwaffen, 200 Schuss Munition, eine Handgranatenattrape, rechtsradikale Schriften und Unterlagen der Reichsbürger*innen-Szene. Außerdem wurde eine Person in Haft genommen. Ob die Ermittler*innen auch in dem im sächsischen Zeithain gelegenen Objekt Schloss Promnitz fündig wurden, wurde nicht bekannt gegeben.

Projekt:
Ort:
Zeithain
Landkreis:
Meißen
Quellen:
  • Presse