München (Schwabing), 30.06.2018

„Reichsbürger“ führt trotz Verbot Waffen mit

Ein 55-Jähriger versucht gegen 1.00 Uhr nachts, ein Lokal im Stadtteil Schwabing zu betreten. Dabei führt er jedoch einen Teleskopschlagstock mit sich, den er beim Türsteher abgeben muss. Als der 55-Jährige beim Verlassen der Kneipe die Waffe zurückfordert, verweigert der Security-Mann ihm aufgrund seines betrunkenen und äußerst aggressiven Auftretens die Rückgabe des Schlagstocks. Stattdessen ruft er die Polizei. Als die Beamt_innen den 55-Jährigen kontrollieren, stellt sich heraus, dass er ihnen aus der „Reichsbürger“-Szene bekannt ist. Außerdem liegt gegen ihn eigentlich ein Waffenbesitzverbot vor, welches auch den Umgang mit erlaubnisfreien Waffen einschließt. Die Polizist_innen behalten den Schlagstock ein und zeigen den 55-Jährigen wegen eines Verstoßes gegen das Waffengesetz an.

Projekt:
Ort:
München
Ortsteil:
Schwabing
Stichwörter:
Reichsbürger_innen
Motive:
Verschwörungsideologien
Kontexte:
Lokal/Restaurant/Club
Quellen:
  • Quelle: a.i.d.a.
  • "Abendzeitung" (Online-Version
  • www.abendzeitung-muenchen.de) vom 18. Juli 2018