München (München), 09.06.2019

Hakenkreuz-Graffiti

Eine 26-jährige Münchnerin beobachtet am Sonntag gegen 19.30 Uhr einen jungen Mann, der an einer Wand in der Nähe des dortigen Volksfestes ein Hakenkreuz aufmalt. Als die Frau den 18-Jährigen aus dem Landkreis München darauf anspricht, versucht dieser, das nach §86a StGB verbotene Symbol durch mehrfaches Übermalen wieder unkenntlich zu machen. Ein in der Nähe angebrachter „ACAB“ -Schriftzug stammt laut Polizei ebenfalls von dem 18-Jährigen. Der junge Mann erhält durch die Stadt Unterschleißheim ein Betretungsverbot für das Volksfest und wird wegen des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen anzeigt.

Projekt:
Ort:
München
Ortsteil:
München
Stichwörter:
Hakenkreuz
Handlungen:
Verwenden von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen
Motive:
Verherrlichung NS-Regime
Kontexte:
Öffentlicher Raum allgemein, Polizei, Sonstiges
Quellen:
  • Quelle: a.i.d.a.
  • Medieninformation des Polizeipräsidiums München vom 10. Juni 2019