München (Ludwigsvorstadt), 16.10.2019

Antisemitische und neonazistische Äußerungen

Am Mittwoch unterziehen Polizeibeamt*innen einen 37-Jährigen in der Ludwigsvorstadt einer Personenkontrolle. Währenddessen äußert sich der Mann mehrfach „staatsschutzrelevant und antisemitisch“ . Trotz Aufforderung der Einsatzkräfte, dies zu unterlassen, macht er mit seinem Verhalten weiter und zeigt auch noch den Hitlergruß. Daraufhin wird er festgenommen. Während seiner Vernehmung und der Sachbearbeitung erzählt er weiterhin antisemitische „Witze“ und wiederholt seine Äußerungen. Das Vernehmungsprotokoll will der 37-Jährige am Ende mit „Heil Hitler“ unterschreiben.

Projekt:
Ort:
München
Ortsteil:
Ludwigsvorstadt
Stichwörter:
Heil Hitler, Hitlergruß
Handlungen:
Verwenden von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen, Volksverhetzung
Motive:
Antisemitismus, Verherrlichung NS-Regime
Kontexte:
Öffentlicher Raum allgemein, Polizei
Quellen:
  • Quelle: Pressebericht des Polizeipräsidiums München vom 18. Oktober 2019 und Artikel der „Abendzeitung“ (Online-Version
  • www.abendzeitung-muenchen.de) vom 18. Oktober 2019