München (Ludwigsvorstadt), 25.11.2019

Rechter Angriff im Zug

Am Montagabend attackiert ein 30-Jähriger in einem Zug grundlos einen 22-Jährigen und schreit dabei „rechtsradikale Parolen“ : gegen 19.00 Uhr informiert der Triebfahrzeugführer eines von München nach Regensburg fahrenden Regionalexpresses die Polizei über eine körperliche Auseinandersetzung. Daraufhin wird der Zug am Bahnhof Feldmoching außerplanmäßig gestoppt. Ein 30-Jähriger aus dem Landkreis Freising hatte offenbar zuvor einem 22-jährigen Landshuter mit der Faust ins Gesicht geschlagen und ihn getreten. Während des Übergriffs hatte der Ältere außerdem „rechtsradikale Parolen“ gerufen. Beamt*innen der Bundespolizei nehmen den mit 2,08 Promille alkoholisierten Mann fest und zeigen ihn wegen gefährlicher Körperverletzung und wegen des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen an.

Projekt:
Ort:
München
Ortsteil:
Ludwigsvorstadt
Handlungen:
Körperverletzung/versuchte Körperverletzung, Verwenden von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen
Motive:
Sonstiges
Kontexte:
ÖPNV
Quellen:
  • Quelle: Pressemitteilung der Bundespolizeidirektion München vom 26. November 2019