München (Maxvorstadt), 26.05.2020

Rassistische Beleidigung und Körperverletzung mit Covid-19-Bezug

Ein 44-Jähriger mit Wohnsitz in München erstattet am Dienstag gegen 13.00 Uhr Strafanzeige wegen Körperverletzung und Beleidigung mit rassistischem Hintergrund bei der Polizei. Er schildert folgenden Hintergrund: kurz zuvor, zwischen 11.15 Uhr und 11.25 Uhr sei er mit der U-Bahn-Linie U2 vom Bahnhof Milbertshofen in Richtung Messestadt-Ost gefahren. In der U-Bahn sei ihm ein Mann aufgefallen, der den wegen der Corona-Pandemie erforderlichen Mund-Nase-Schutz nicht richtig getragen habe (Maske lediglich über den Mund gezogen, Nase war frei). Der 44-Jährige habe daraufhin den Mann gebeten, die Maske richtig zu tragen. Daraufhin habe der Unbekannte den 44-Jährigen mit den Worten „blöder Asiate“ beleidigt und ihm gegen den rechten Oberschenkel getreten. Im Anschluss sei der Täter am U-Bahnhof Theresienstraße oder Königsplatz ausgestiegen. Täterbeschreibung: „männlich, ca. 30 Jahre alt, ca. 170-175cm groß, normale/dünne Statur, schwarze Haare, dicke Augenbrauen; schwarze Mütze mit unbekanntem Emblem, schwarze Jacke, dunkles T-Shirt, beige Jeans, braune Halbschuhe und hatte eine schwarze Laptoptasche dabei“ .

Projekt:
Ort:
München
Ortsteil:
Maxvorstadt
Stichwörter:
Covid-19
Handlungen:
Beleidigung/Beschimpfung/Bedrohung, Körperverletzung/versuchte Körperverletzung
Motive:
Rassismus
Kontexte:
ÖPNV
Quellen:
  • Quelle: Pressebericht des Polizeipräsidiums München vom 29. Mai 2020