Meinert-Löffler-Straße, Bremen, 02.10.2017

Neonazistische Umtriebe in Bremen-Nord

In verschiedenen Ortsteilen in Bremen-Nord kommt es zu rechten Ereignissen und Einschüchterungsversuchen. In Bremen-Aumund fahren am 02.10.17 drei Täter*innen gegen 20:00 Uhr auf Fahrrädern durch den Stadtteil, rufen »Sieg Heil« und skandieren nationalsozialistische Parolen. Die T#ter*innen werden von Augenzeug*innen auf Ende zwanzig geschätzt. In der darauf folgenden Nacht werden im Stadtteil Bremen-Marßel von unbekannten Täter*innen in mindestens vier Autos Hakenkreuze mit einem spitzen Gegenstand geritzt. Die Halter*innen der Autos gelten in den Augen der Täter*innen als nicht-deutsch, es wird von einer geplanten Tat und einem gezielten Einschüchterungsversuch ausgegangen. Die Taten lassen sich in eine Liste rechter Ereignisse in Bremen-Nord einreihen. Insbesondere das vermehrte Auftauchen rechter Aufkleber der »Farge Ultras«, des »Der III. Weg« und der sogenannten »Identitären Bewegung« in den Stadtteilen Burg, Lesum, Aumund, Blumenthal, Farge und Schönebeck in Bremen-Nord verdeutlichen die Präsenz rechter Strukturen in diesem Bereich. Ort: Bremen-Nord

Projekt:
Straße:
Meinert-Löffler-Straße
Ort:
Bremen
Handlungen:
Verwendung verfassungsfeindlicher Kennzeichen, Sachbeschädigung, Bedrohung
Motive:
Faschismus / NS, gegen politische Gegner*innen